Rockabilly

Was ist Rockabilly? Hier eine kurze Erklärung...


Rockabilly ist eine Rock'n'Roll-Variante. Die Szene entstand Mitte der 1950er Jahre, als Teenager, meist weiße Musiker aus dem amerikanischen Süden, auf eigene Weise schwarze Rhythmen und Blues neu interpretierten und mit Country-Musik vermischten. Der Boom dieser Musik, der zunächst keinen gemeinsamen Nenner hatte und über Pop, Country oder Rhythm and Blues sprach, entstand, als die ersten Musiker nicht mehr nur in den südlichen Regionen der USA blieben, sondern ihre Tourneen in den Rest der USA starteten.

Der Rock'n'Roll entstanden als weiße Musiker die afroamerikanische Popmusik entdeckten und ihre neuen Versionen komponierten. Heute dient der Begriff als Sammelbegriff für alle Vorläufer der modernen Rockmusik. Rockabilly ist nur eine andere Art von Rock'n'Roll. Hinzu kamen die Hillbillies, "Backwoodsmen" aus dem Süden der USA, die schwarze Rhythmen und Blues mit Country-Musik ergänzten. Diese anfänglich eher unbedeutende Variante wurde erst Anfang der 1980er Jahre, zu Beginn der massiven Renaissance der Rockabilly-Musik, als Stil populär.

Rockabilly setzte sich nur allmählich durch, weil die Verbindung mit Hillbilly zu sehr die Provinz betonte und die Musik trotz zahlreicher Experimente ländlich blieb. Die Rock'n'Roll-Bewegung oder Neo-Rockabilly ist heute dennoch beliebter als viele der großen Deals in der Musikindustrie.

So werden bei diesem Stil die Kleidung, Frisuren und das Aussehen durch die Szene verändert. Wichtig, denn ohne diesen Respekt ist die Szene nicht in Mode.

Wenn inspirieren Pin-Ups und James Dean? Dann bist du bei Rockabilly angekommen!

Bei Rockabilly finden Sie alles Vintage und Sie haben dennoch die Möglichkeit, Ihre eigenen Icons zu gestalten. Sie tauchen mit Rockabilly in eine Welt aus Musik, Mode und Kultur ein. Weite Petticoatkleider, weiche Kaschmirjacken oder verspielte Seidenblusen werden im Kleiderschrank nicht fehlen. Formelle Kleider, knielang im Retro-Look, für den Alltag oder eine stylische Cocktailparty - Rock'n'Roll trifft auf Modernität in den Rockabilly-Boutiquen. Hochwertige Materialien und erstklassige Verarbeitung sowie authentisches Design und perfekte Passform sind ein Muss der Szene. Die Vielfalt der Rockabilly-Boutique hätte selbst die Modestars der 50er Jahre beeindruckt.

Das Rockabilly Revival in den frühen 1980er Jahren machte eine immer noch eine kleine Szene plötzlich zu einer Modeerscheinung.

Nicht jede Frage ist heute noch für Hard Rockabellas und Rockabillys notwendig, aber für die Neulinge unter euch gehen wir ganz zurück zu den Anfängen des Rockabilly.

 

Rock'n'Roll im Blut? Bunte Bilder auf der Haut? Hot Rod in der Garage?

Wir widmen uns nun dem Rockabilly Lifestyle. Die bunten Crews sind nicht nur literarische Werke und Rockabilly, Rock'n'Roll, Pin Up‘s, Hot Rods oder Oldtimern eine eigene Welt der Ikonen und der Schallplatten.

Rockabilly - Was genau ist das?

Rockabilly ist eine Mischung aus Blues und Country, die zu einer Untergruppe des Rock'n'Roll gehört. Die typische Rockabilly-Einstellung begann Mitte der 1950er Jahre in den USA. Vor allem die Musiker in den südlichen Sami haben den Rhythm & Blues Black Style übernommen und mit Country-Elementen gemischt.

Rockabilly wurde geboren!

Im Zentrum der Entwicklung von Rockabilly stand das kleine Label Sun Records in Memphis, Tennessee. Der Gründer Sam Phillips war ein Bluegrass-Musiker mit einer Affinität für Rhythm & Blues, die Musik der schwarzen Unterschicht. Zu dieser Zeit war eines der Zentren dieser Musik Memphis und die berühmten Beale Street, wo neben den heißesten schwarzen Blues-Clubs Prostitution, Paraden und Karneval mit Voodoo-Elementen stattfanden.

Dort fand eine der extravagantesten Stile ihren Anfang, wie wir sie nur wenige auf der Welt noch haben, unheimlich und mysteriös.

Sam Phillips hatte sich bereits Anfang der 1950er Jahre in der R & B-Szene einen Namen gemacht, produzierte er doch Big Joe Turner und half dabei, den Beale Street Blues zu kreieren. Sein Label bot schwarze und weiße Musiker einen Plattendeal, was in den frühen 1950er Jahren sehr ungewöhnlich war, weil zu dieser Zeit im ganzen Süden eine solche Segregation herrschte, dass man von fast zwei Gesellschaften sprechen musste. Allerdings war diese neue Musikwelt so stark und gewann mit eigenen Clubs, Labels, Plattenläden und Radiostationen ein stetig wachsendes Publikum.

 

Seit den späten 1940er Jahren erreicht diese Musik die Mittelschicht junger Menschen und hatte sich zu einer Jugendprotestkultur entwickelt, die ursprünglich als "weiche Drogen" und die Musik der Literatur der Beatgeneration war. Bücher wie "Catcher in the Rye" gewannen unter jungen Menschen Kultstatus, da sie erstmals eine besonders jugendliche Haltung beschrieben, in der die gemeinsame Moral als eng und störend empfunden wurde.

Fans der Beat-Literatur bevorzugten Bebop-Jazz, ansonsten war es schick, schwarze Radiosender zu hören, deren Musik sexuell explizite Themen ausdrückte, ein beliebter Typ der Rebellion. Sam Phillips erkannte für seine Idee einer neuen Schwarz-Weiß-Popmusik eine Lücke auf dem Markt. Der junge Elvis Presley erschien ihm als ein perfekter Musiker zwischen den beiden musikalischen Hemisphären, unter anderem weil er eine gute Portion Gospel und Rhythm & Blues in seiner Stimme hatte. Mitte der 1940er Jahre entwickelte sich der Hillbilly-Boogie, der an die Rockabilly-Variante der frühen Country-Musik erinnert. Einer der frühesten Boogie Hillbilly Titel war Birmingham Rebound von Hardrock Gunter. Diese rhythmisch schnellere Version der Countrymusik wurde immer noch mit den typischen Geigen-, Steel-Guitar-, Gitarren- und Kontrabass-Instrumenten gespielt, wobei der Text größtenteils von ansonsten anspruchsvollen Country-Texten abwich. Einige bekannte Country-Musiker der späten 1940er Jahre und junge Talente schlossen sich Hillbilly Boogie an, darunter Tennessee Ernie Ford, die Delmore Brothers, die Carlisles, Merle Travis, Roy Hall und Red Foley.

Obwohl es im goldenen Zeitalter von Rockabilly über hunderte Rockabilly-Künstler gab, kamen nur sehr wenige in die Charts oder hatten kommerziellen Erfolg. Die meisten Künstler veröffentlichen normalerweise nicht mehr als zwei oder drei Platten. Außerdem beschränkte sich der Rockabilly, mit wenigen Ausnahmen, auf die Westküste von Kalifornien und Florida, Südamerika, was auch ein Grund für das Scheitern der meisten Rockabilly-Sänger war.

Zu Beginn hatten alle Musiker ihre Wurzeln in der Country-Musik oder sogar in Country-Titeln. Nachdem der Rockabilly 1960 erstmals verschwand, versuchten sich viele Sänger wieder als Country-Künstler wie Mac Curtis, Warren Smith, Eddie Bond oder Sanford Clark. Rockabilly ist jedoch weder ein kraftvolles Element der Musik noch hat es einen besonders starken Einfluss auf den Rock'n'Roll, so dass hier dann dir Erfolge fehlten. Der nächste starke Einfluss auf den Rockabilly fand mit der britischen Rockszene statt. Sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones mit Coverversionen von Carl Perkins, Buddy Holly und anderen begannen ihre Karriere als Elvis-Fans.

 

Der Punk wurde auch von Rockabilly beeinflusst, darunter The Clash, der sogar einige Rockabilly-Songs aufnahm. Selbst Hardrock-Musiker wie Jeff Beck und Jimmy Page zollen dem Rockabilly eine Hommage. Jeff Beck nahm ein Album auf, das nur das Lied Gene Vincent enthielt, und Jimmy Page gründete mit seinen ehemaligen Kollegen von Led Zeppelin Robert Plant die Honeydrippers-Gruppe, die stark vom Sound der 1950er Jahre beeinflusst war.

Mit dem Rockabilly der 1950er Jahre entstanden jedoch die Grundlagen vieler heutiger Bands und Musikgenres wie Punkabilly, Psychobilly oder Gothabilly. Diese Stile haben nicht nur eine spärliche Instrumentalisierung, sondern oft auch den typischen "Sip-on" -Song.

Rock'n'Roll kann in fast allen Bereichen des Lebens visuell ausgedrückt werden. Einer oft zitierter Slogan "Live the Rock'n'Roll Lifestyle" bringt zur Sprache, was "echte" Rockabillies in Ihre Hände ringt.

Da ist natürlich die Frage, ob der authentischen Lebensstil oder nur einen Modeerscheinung ist oder doch noch weiteres entdecken wird. Die Subkultur verteidigt heute ihren Lebensstil überall dort, wo die Bitternis des Plastiks nur gelegentlich Jeans und Röcke, fantastische Zeitschrift und Feinheiten eine Chance lässt. Den Tänzer und Wochenendbesucher haben mit diesem Stil nur die schlechten Karten. Die Rockabilly-Bewegung, die in den südlichen Staaten der Vereinigten Staaten entstand, hatte zahlreiche wichtige, bekannte und originelle Rockabilly-Zentren. In diesen Szenezentren, besonders in den Umgebungen der großen amerikanischen Städten, war die Musikszene besonders lebhaft mit Plattenfirmen, Radioshows oder Clubs.

Die Szene ging irgendwann aus, zumindest sah es auf den ersten Blick oft so aus. Vielleicht lag es daran, dass Rockabilly immer noch eine Leidenschaft unter seinen Anhängern war, etwas, das länger dauerte als eine Modesaison, weil ein Revival nicht lange auf sich warten ließ. Und das unterscheidet Rockabilly von anderen Richtungen: einmal Pompadour, immer Pompadour. Als Rockabilly in den späten 1970ern zurückkehrte, hatte Rockabilly wenig mit seinen Ursprüngen zu tun. In den 1980er Jahren entwickelte sich Psychobilly neu und die visuelle Elemente und oft zitierte Horrorfilme betonten nun die Musikszene. Zu den bekanntesten Vertretern zählen momentan The Cramps und Horrorpops. Weitere Genres wie Punkbilly, Gothbilly und Horrorbilly zeigen, dass sich die Underground-Szene weiterhin großer Beliebtheit erfreut, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und Japan.

 

Heute sind die Stray Cats meist mit Rockabilly assoziiert, ihre Haare geliert, den bunt tätowierten Körper und der Vorliebe für Hot Rods, Vorfahren von gepimpten Hip-Hop-Fahrzeugen. Der Ursprung des Genres ist jedoch bis heute unerreicht, schimmert eigentlich fast unbekannt am Rand der Szene und ist weit stärker als viele der Fans vermuten.

 



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