Mods

Die Ursprünge der Mod Szene können in den später 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gefunden werden. Denn damals entwickelte sich diese Szene aus dem Wunsch der Jugend in der britischen Unterschicht, sich von diesem Stigma zu lösen und anstelle dessen mit einem gehobenen Kleidungsstil und Auftreten die Chancen auf den eigenen Aufstieg zu symbolisieren und zu steigern. Zu der für diese Bewegung gehobenen Kleidung zählten vor allem maßgeschneiderte Anzüge aus Italien, sowie weitere kostspielige Markenkleidung. Im Verlauf der Zeit wurde vor allem der Parka ein wichtiges Kleidungsstück dieser Bewegung, welches auch gerne mit Aufnähern versehen sein dufte.

Obwohl es sich bei einem Parka nicht um ein so edles Kleidungsstück, wie teure Anzüge handelt, wurde dieses dennoch gerne gewählt, da viele Anhänger der Mod Szene nicht nur kostspielige italienische Kleidung tragen wollten, sollten auch einen italienischen Motorroller, die Vespa, nutzten um sich fortzubewegen. Daher hatte der Parka zunächst eher einen praktischen Nutzen, wurde er doch genutzt, um die teure Kleidung darunter beim Fahren des Motorrollers zu schützen. Im Laufe derzeit wurde der Parka jedoch unter den Mitgliedern dieser Bewegung immer beliebter und hat somit schnell Kultstatus in der Mod Szene erreicht.

Was die Marken angeht, von denen Anhänger der Mod Szene ihre Kleidung bezogen haben, so wurde hier auf jedem Fall stark auf italienische Marken gesetzt, da diese als besonders hochwertig und elegant angesehen wurden. Doch auch andere Marken wie Fred Perry konnten schon zu den den Anfängen der Mod Szene großen Anklang bei den Anhängern der Bewegung finden. Bei den Damen wurden zudem auch einige französische Labels mit einbezogen, sodass es hier eine große Vielfalt an Marken gab, die in der Mod Szene getragen wurden. Das wichtigste bei der Auswahl war jedoch stets, dass es sich um sehr hochwertige und möglichst teure Kleidung handelt, sodass man sich klar von der normalen Arbeiterklasse und Unterschicht der damaligen Zeit absetzen konnte.

Die Damenmode in der Mod Szene war selbstverständlich ebenso elegant, wobei hier auch zum ersten Mal Androgynität eine wichtige Rolle spielte. So gab es für weibliche Mods kein auffälliges Make Up und es wurden in der Regel nur heller Lippenstift und falsche Wimpern genutzt, um den Look abzurunden. Diese Damen entschiedenen sich auch einen Pixie Haarschnitt zu tragen. Sehr weiblich dagegen war der Minirock, der in den 60er Jahren in Mode kam und auch bei den weiblichen Mods sehr oft getragen wurde. Dieser Look war jedoch nicht nur bei den Mods selbst beliebt, sondern wurde auch von weiblichen Prominenten dieser Zeit, wie dem Model Twiggy, salonfähig gemacht.

Wer nun jedoch denkt, dass es in der Mod Szene besonders kultiviert zugegangen ist, der hat weit gefehlt, denn auch wenn die Jugendlichen Mitglieder dieser Szene durch ihre Kleidung sehr seriös und gepflegt wirkten, waren die Freizeitaktivitäten dieser Menschen alles andere als ruhig. Denn sowohl Alkohol als auch rauschfördernde Medikamente und Drogen wurden in rauen Mengen konsumiert, ehe die Nacht beim Tanzen zum Tag gemacht wurde. Des Weiteren schreckten die Mitglieder der Mod Szene auch vor körperlichen Auseinandersetzungen nicht zurück, sodass es immer wieder zu geplanten Großschlägereien zwischen Mods und Rockern gekommen ist, welche meistens auf Parkplätzen stattgefunden haben. Somit waren die Anhänger der Mod Szene schnell für Randalen und Gewaltbereitschaft bekannt, auch wenn deren Aufmachung so gar nicht darauf schließen ließ. Dieser Umstand wurde noch dadurch verstärkt, dass fast alle Anhänger der Mod Szene tagsüber einem ganz normalen Job nach ging und ein eher unauffälliges Leben führte.

 

Gegen Mitte der 60er Jahre wurde es zwar etwas ruhiger um die Mod Szene, in kleinen Gruppierungen war diese jedoch durchgehend bis zum erneuten Aufleben gegen Ende der 70er Jahr bis in die später 80er Jahre hinein immer vorhanden. Gerade in dieser zweiten Welle war die Mod Szene oft als Protest gegen die Punk Bewegung anzusehen, da diese durch bunte Haare und Kleidung Aufsehen erregte, während die Mods weiterhin auf einen gehobenen Kleidungsstil legten. Es war auch diese zweite Welle, die die Mod Szene auch außerhalb von England aufleben ließ. Ganz ausgestorben ist die Mod Szene in Europa auch heute noch nicht, denn gerade in Großstädten können immer noch kleine Gruppen von jungen Erwachsenen und Teenagern gefunden werden, die sich als Teil der Szene ansehen. Dabei sind die Schlägereien und Randalen der Vergangenheit jedoch weniger im Vordergrund, da anstelle dessen mehr Wert auf den Kleidungsstil, die Motorroller und den gemeinsamen Konsum von Alkohol und Drogen gelegt wird. Wer die Mod Szene in Deutschland erkunden will, der sollte vor allem in den beliebten Großstädten wie Hamburg und Berlin nach den Anhängern dieser Bewegung suchen.

Auch was den Musikgeschmack betraf wollten sich die Anhänger der Mod Szene klar von den Anhängern anderer Szenen absetzen. So wurde zum Beispiel keine Rock'n'Roll Musik gehört, da diese ganz klar den verfeindeten Rockern zugeordnet wurde. Stattdessen haben sich die Mods schon in den 60er Jahren für damals eher wenige bekannte Musik wie Soul, Ska oder Jazz, die alle eher dunkelhäutigen Musikern zugeordnet wurden und damals vor allem in den USA und weniger in Europa gehört wurden. Zusätzlich haben sich in der Mods Szene immer mehr Bands gebildet, die eine eigene Musikrichtung für diese Szene ins Leben gerufen haben. Dazu zählen unter anderem Bands wie The Chords, The Creation und The Kinks. Die bekannteste Band der Mod Szene war jedoch die noch heute bekannte Band The Who.

The Who haben jedoch nicht nur auf Grund der vielen bekannten Songs eine besondere Bedeutung der Mod Szene, sondern auch deswegen, weil diese Band mit einem Album Cover, auf dem die Konkarde, eine weiß, blau, rote Zielscheibe zusehen ist ein Symbol für die Mod Szene geschaffen haben. Diese Form der Zielscheibe war zuvor der Royal British Navy als Symbol vorbehalten, wurde jedoch mit dem Album und Druck auf Shirts und Aufnähern für den beliebten Parka bald zum Symbol der Mod Szene. Diese Zielscheibe ist auch heute noch ein klares Erkennungszeichen für alle Mitglieder der heutigen Mod Szene.

Auch wenn die Mod Szene heute nicht mehr so groß wie im vergangenen Jahrhundert ist, wird sie dennoch von Generation zu Generation weitergetragen und zeichnet sich dabei nach wie vor durch den sehr gehobenen und eleganten Kleidungsstil, sowie Parka und Motorroller aus, die von den Anhängern getragen und genutzt werden. Und dies obwohl die Kleidung und das Auftreten einen klaren Kontrast zu den sonstigen Aktivitäten setzen, die in dieser Szene bevorzugt werden. Doch all dies ist nur einer der vielen Gründe aus denen die Mod Szene niemals aussterben wird und gerade was die Mode angeht für viele junge Menschen sehr reizvoll ist, da dadurch der Wunsch nach dem sozialem Aufstieg repräsentiert wird, ein Wunsch der gerade in der heutigen Zeit wieder sehr aktuell ist.

 



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